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 Soziologie

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Fuhrmann: BildungManfred Fuhrmann:
Bildung: Europas kulturelle Identität.
Reclam-Verlag - 110 Seiten - EUR 2,60.

Der renommierte Althistoriker Fuhrmann nimmt sich im Galopp die zentralen Elemente des europäischen Bildungsgedankens vor. Was war Bildung, was ist Bildung, was sollte Bildung sein? Ein "Anti-Schwanitz": Rasant, anregend und hintergründig.

Soziologie - Sozialwissenschaft - Publizistik - Kommunikationswissenschaft
Globalisierung

GlobalisierungAnthologieneu Claus Leggewie (Hrsg.):
Politik der Globalisierung - Frankfurt: Suhrkamp 2003 - 421 Seiten - EUR 18,80

Eine Bestandsaufnahme der Globalisierungsdebatte, die sich um Ausgewogenheit bemüht: Zwölf renommierte Autoren und Autorengruppen tragen in diesem Sammelband zu einer vielseitigen und kontroversen Analyse des Modethemas "Globalisierung" bei - darunter Ulrich Beck, Wolfgang Streeck, Fritz Scharpf und Philip Cerny. Statt Polemik finden sich detaillierte, teils auch fachwissenschaftliche Analysen, von Globalisierungsbefürwortern ebenso wie von Kritikern. Insbesondere ökonomisch und soziologisch interessierte Leser finden hier zu jeder Facette der Globalisierung ein Pro und Contra - ein Buch, das sich der notwendigen Differenzierung nicht verschließt.

 

Einführungen und Lehrbücher

Joas_SoziologieJoas, Hans (Hrsg.):
Lehrbuch der Soziologie. - Frankfurt : Campus, 2001. - 640 Seiten - EUR 34,90

    Aus den Rezensionen: “Das didaktisch hervorragende Lehrbuch der Soziologie schließt eine Lücke und könnte dazu beitragen, der soziologischen Aufklärung ein Stück des Terrains zurückzugewinnen, das sie auch aus eigenem Versagen in den gesellschaftsvergessenen Zeiten des postmodernen Neoliberalismus verloren hatte.” (Hauke Brunkhorst, Frankfurter Allgemeine, 09.10.2001)

     

Burkart, Roland:
Kommunikationswissenschaft. Grundlagen und Problemfelder. Umrisse einer interdisziplinären Sozialwissenschaft. - Stuttgart: UTB/Böhlau, 2002. - 608 Seiten - EUR 34,90

    Das vorliegende Buch entfaltet systematisch die Perspektiven der Kommunikationswissenschaft. Der Autor entwickelt einen Kommunikationsbegriff, der die besondere Qualität der Humankommunikation herausarbeitet, geht auf die Sprache als typisch menschliches Kommunikationsmedium ein und beleuchtet den Stellenwert dieser menschlichen Kommunikationsqualitäten sowohl für die Anthropogenese als auch für den Sozialisationsprozess. Auf dieser Basis beschäftigt sich der Autor dann mit den Grundlagen der modernen Massenkommunikationsgesellschaft, u.a. dem Spannungsfeld zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, dem Jahrhundertmedium Fernsehen und den Konturen der modernen Multimediazukunft. (amazon.de-Kurzbeschreibung (c) 2002 by Amazon.com/Amazon.de)

Noelle-Neumann, Elisabeth / Schulz, Winfried / Wilke, Jürgen:
Das Fischer-Lexikon Publizistik | Massenkommunikation. - Frankfurt/M.: Fischer Tb., 4. Auflage 2002. - 768 Seiten - EUR 14,90

Fischer_LexikonDie Autoren geben in dieser vierten überarbeiteten und ergänzten Neuausgabe einen Überblick über die wichtigsten Begriffe und Fakten der Massenkommunikation und Auskunft über alle wichtigen Bereiche der Medien: Journalismus, Film, Forschungstheorien, Medienrecht, Wirkung, uvm. Besonderes Augenmerk wird auf die historische Entwicklung einzelner Medientypen gelegt, was das Buch auch für Sozial- und Literaturwissenschaftler mit anderen Forschungs- und Studienschwerpunkten lohnend macht. Detaillierte Quellenangaben unt Autorenhinweise erlciehtern das Auffinden von Originalliteratur und -medien. Insgesamt liegt eine vollständige und verständliche Darstellung der grundlegenden Befunde, Theorien und Methoden der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft vor. Theoretiker an Schule und Hochschule werden das Buch ebenso schätzen wie Praktiker im PR-Bereich und in der Medienerziehung.

    Aus den Rezensionen: “Ein Nachschlagewerk über Massenmedien ohne Beitrag über das Internet wirkt wie eine Phonotruhe neben einem DVD-Player. Dieses Manko haben die Herausgeber [...] nunmehr behoben. In 22 Beiträgen - von Film bis Wirkung von Gewalt in den Massenmedien - wird der Stand der wissenschaftlichen Beschäftigung mit jener Lebenssphäre zusammengefaßt, der Millionen Menschen die meiste Zeit widmen, wenn sie nicht schlafen oder arbeiten: den Massenmedien. [...] 87 Seiten Bibliographie erschließen die Literatur und verzeichnen auch Internetadressen, so daß das Lexikon nicht nur Publizistik-Studenten ein unentbehrliches Vademecum bleibt, sondern allen, die sich für Presse, Rundfunk, Film und Internet sowie für das Wirkungsgeflecht von Journalismus, Politik und Öffentlichkeit interessieren.” (Frankfurter Allgemeine, 05.11.2002)

Henecka, Hans Peter:
Grundkurs Soziologie. - 6., verb. Aufl.. - Opladen : Leske + Budrich, 1997. - 215 Seiten : graph. Darst. - EUR 12,90

    Methodisch -didaktisch will der Grundkurs die Grundlagen schaffen für die soziologische Perspektive, mittels derer gesellschaftliche Erscheinungen betrachtet und verstanden werden. Ferner soll er eine exemplarische Einführung in die sozialwissenschaftlichen Erkenntnis- und Untersuchungsmethoden leisten. Schließlich sollen über semantische Bedeutungen hinaus pragmatische Benutzungsregeln vermittelt werden, die es erlauben, gesellschaftliche Phänomene in ihren vielfältigen Zusammenhängen und Verursachungen zu beobachten, zu erklären und zu beurteilen. (amazon.de-Kurzbeschreibung (c) 2002 by Amazon.com/Amazon.de)

Esser, Hartmut:
Soziologie: Allgemeine Grundlagen. - Frankfurt/Main: Campus-Verl., 1993. - XIII, 640 Seiten - EUR 25,50

    Diese Einführung in die Soziologie behandelt all jene Gegenstände, die gewöhnlich in Einführungsveranstaltungen an der Universität behandelt werden. An einen Überblick über die Entstehungsumstände und die Subdisziplinen der Soziologie schließt sich die Darstellung der formalen und inhaltlichen Anforderungen, die eine soziologische Erklärung erfüllen muss, an. Breiten Raum nehmen die vorsozialen biologischen und anthropologischen Fundamente sozialer Phänomene diskutiert, bis hin zu Fragen der sozialen Aspekte demographischer Entwicklungen. Den Abschluß des Bandes bildet die ausführliche Behandlung des Kerngebiets der Soziologie: Die Gesellschaft der Menschen und ihr Umgang miteinander. Esser legt Wert darauf, ein Gesamtbild des Sozialen zu formulieren, das kollektive Phänomene durch die Überlagerung unintendierter Folgen individuell-absichtsvoller Handlungen erklärt und das dem Prinzip der “rational choice”, also einer universellen Handlungstheorie auf der Basis des subjektiven Erwartungsnutzens (also: des erwarteten Profits) aufbaut. Damit ist das Buch auch für Wirtschaftswissenschaftler lehrreich, wenn auch Alternativen zum neoliberalen Paradigma nicht in vollem Umfang diskutiert werden.
     

Wirtschafts- und Wissenschaftssoziologie

Wiswede, Günter:
Soziologie : Grundlagen und Perspektiven für den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereich. - 3., neubearb. Aufl.. - Landsberg am Lech : Verl. Moderne Industrie, 1998. - 452 Seiten -  EUR 36,00

    Wiswede wendet sich mit dieser komprimierten Darstellung des Faches Soziologie an Studenten und Praktiker ebenso wie an interessierte Wirtschaftswissenschaftler und anderweitig an soziologischen Fragestelungen Interessierte. Der Band präsentiert ein sehr gut strukturiertes Gesamtbild samt interessante Einblicken in die Methodologie. Auf didaktisch sinnvolle Weise wird in zwei Teilen zwischen mikrosoziologischen und makrosoziologischen Fragestellungen unterschieden -- bei gleichzeitiger Anerkennung der Wechselwirkung zwischen beiden. So öffnet sich dem Leser ein Gesamtschau des Faches, die von Aspekten der sozialen Interaktion, des sozialen Lernens und sozialer Rollen bis zu soziologischen Begriffsbestimmungen von “System”, “Ordnung”, “Konflikt” etc. reicht. Im dritten Teil widmet sich Wiswede den sozialen Aspekten des Wirtschaftslebens und betrachtet speziell die sozialen Komponenten der wirtschaftlichen Entwicklung, der Produktion, des Marktes, und des Konsums. Wiswede gelingt es, Wirtschaftswissenschaft und Soziologie zu integrieren -- damit ist das Buch für Soziologen genauso interessant wie für Wirtschaftwissenschaftler oder -praktiker, die ein genaueres Verständnis der sozialen Komponente etwa der abstrakten Idee des “Marktes” gewinnen wollen. Die Vollständigkeit des Bandes macht ihn auch als Nachschlagewerk sehr wertvoll.

Reinhold, Gerd:
Wirtschaftssoziologie. - 2. Aufl.. - Berlin: de Gruyter, 1997. - 284 S. - EUR 29,80

    Aus dem Inhalt: 1. Geschichte der Wirtschaftssoziologie; 2. Wirtschaft und praktische Sozialforschung; 3. Institutionen, Strukturen, Prozesse der Wirtschaft; 4. Wirtschaft und Staat; 5. Wirtschaft und Wertesystem; 6. Wirtschaft und Kultur bei Georg Simmel; 7. Literaturverzeichnis.
     

Berger, Peter L. / Luckmann, Thomas:
Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: eine Theorie der Wissenssoziologie. - 17. Aufl. - Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verl., 2000. - XIX, 217 S. - 11,90 EUR

    BergerLuckmann_WissenssoziologieIn ihrer mittlerweile klassisch gewordenen Arbeit haben Peter L. Berger und Thomas Luckmann die Wissenssoziologie auf eine neue Basis gestellt. Mit dem begrifflichen Instrumentarium von Philosophie, Anthropologie, Sozialpsychologie und Sprachwissenschaft gehen sie der Frage nach, durch welche Prozesse sich für die Mitglieder von Gesellschaften eine intersubjektiv geteilte, gemeinsame Wirklichkeit herausbildet: wie die Formen der Vermittlung zwischen der objektiven Wirklichkeit der Gesellschaft, die durch soziale Interaktionen hervorgebracht, institutionell verstetigt und in vielfältiger Weise tradiert wird, und die subjektiven Bildungsprozesse der beteiligten Individuen zu verstehen sind. (amazon.de-Kurzbeschreibung (c) 2002 by Amazon.com/Amazon.de)

     

Ian Hacking:
Was heißt “soziale Konstruktion”? Zur Konjunktur einer Kampfvokabel in den Wissenschaften. - Fischer Tb., 1999. 207 Seiten - EUR 13,90

Hacking_SozialeKonstruktion»Sozialer Konstruktivismus« ist en vogue. Man muß nur die Verzeichnisse der theoretisch ambitionierten Neuerscheinungen in den Sozialwissenschaften durchblättern, um sich davon zu überzeugen. Und die »science wars« führen vor, daß die Debatten über die »soziale Konstruiertheit« von Theorien und Fakten auch die Naturwissenschaften erreicht haben. Grund genug also, sich angesichts der erhitzten Diskussionen einmal die Frage vorzulegen, was eigentlich mit Äußerungen der Form »X ist sozial konstruiert« überhaupt behauptet wird. Ian Hacking, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker, hat sich dieser Frage angenommen und eine ebenso nüchterne wie erhellende Analyse der von »Konstruktionisten« auf den verschiedensten Gebieten erhobenen Ansprüche vorgelegt.

Aus den Rezensionen: “Die pragmatische Note überwiegt zwar in seinen schwungvollen Reflexionen, doch ist der Wissenschaftshistoriker noch Philosoph genug, um in Anbetracht des Einerseits-Andererseits ein Dilemma zu empfinden. Darum die Anläufe, ein gewissermassen integratives Konzept zu skizzieren. Es knüpft, bemerkenswerterweise, an «konstruktionistische» Vorgaben an, die bei dieser Gelegenheit über sich selbst aufgeklärt werden. Das geht etwa so: Werde beispielsweise von «The Social Construction of Women Refugees» gesprochen, müsse man sich erst einmal klarmachen, dass nicht die einzelne Flüchtlingsfrau «konstruiert» werde, sondern die Klassifikation, die Idee oder der Begriff der Flüchtlingsfrau. Die «Konstruktion» geschehe nicht im luftleeren Raum, vielmehr in einem Komplex aus Institutionen, Gesetzen, Juristen, Zeitungsartikeln, Gerichtsentscheiden, Sozialarbeitern, Grenzanlagen, Auffanglagern usw., den Hacking «Matrix» nennt.” (Neue Zürcher Zeitung)
 

Moderne Klassiker der Soziologie

Habermas, Jürgen:
Strukturwandel der Öffentlichkeit. - Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2001. - 391 Seiten. - EUR 13,00

    Habermas_StrukturwandelNeuausgabe der Maßstäbe setzenden Schrift, mit der sich Jürgen Habermas 1961 an der Uni Marburg habilitierte.
    Aus der Verlagsankündigung:
    “Strukturwandel der Öffentlichkeit ist zuerst 1962 im Luchterhand Verlag erschienen und hat dort insgesamt 17 Auflagen erlebt. »Aufgabe der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse des Typus ›bürgerliche Öffentlichkeit‹.« Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, integriert Habermas Aspekte aus soziologischen, ökonomischen, staatsrechtlichen, politologischen sowie sozial- und ideengeschichtlichen Untersuchungen. [...] ›Öffentlichkeit‹ faßt er als eine historische Kategorie und zeigt beispielsweise, daß in einem präzisen Sinn etwa von ›öffentlicher Meinung‹ erst im England des späten 17. und im Frankreich des 18. Jahrhunderts die Rede sein kann. Im Vorwort für die Neuauflage legt Habermas besonderes Gewicht auf die Frage, welchen Beitrag die vorliegende Studie zu den heute wieder relevanten Diskussionen der Demokratietheorie leisten kann. Unter diesem Aspekt ist das Buch vor allem rezipiert worden, nicht so sehr bei seinem ersten Erscheinen, wohl aber im Zusammenhang der Studentenrevolte und der von ihr ausgelösten neokonservativen Reaktion.”

Reese-Schäfer, Walter:
Niklas Luhmann zur Einführung. - Frankfurt am Main: Junius-Verlag, 2001. - 180 Seiten - EUR 13,50

ReeseSchaefer_LuhmannNiklas Luhmann (1927-1998) kann schon jetzt als moderner Klassiker der deutschsprachigen Soziologie gelten. Mit der beginnenden Rezeption seines Werkes im englischsprachigen Raum wird sich dies gewiss fortsetzen. Walter Reese-Schäfer gibt in dieser “Junius”-Einführung einen pointierten Überblick über das Gesamtwerk von Niklas Luhmann. Dabei behebt seine Einführung einen wesentlichen Mangel ansonsten vergleichbarer Werke, indem sie nämlich auch die Schriften der letzten Lebensjahre berücksichtigt. Luhmanns soziologisches Hauptwerk erschien schließlich erst 1997 in zwei umfangreichen Bänden unter dem Titel “Die Gesellschaft der Gesellschaft”. Es bildet den Schlusssteil der Luhmannschen Theoriekathedrale und gibt einen Leitfaden zum Verständnis seiner Systemtheorie. Gerade die neueren Schriften wurden von Walter Reese-Schäfer in das Gesamtbild integriert. Leserstimmen: “Klarer und verständlicher kann man die Systemtheorie nicht erklären.” Aus den Rezensionen: “Die Philosophie und die sie beerbende Gesellschaftstheorie haben dem Paradox immer mißtraut und sich deshalb auch von allem Zeitlichen reinzuhalten versucht. Seit einiger Zeit ist von vielen Ausganspunkten her eine Gegenbewegung im Gang, die die Zeit als Grundbegriff versteht. [...] Über Luhmanns Ort in dieser Denkbewegung informiert die Einführung von Reese-Schäfer, die in ihrem hermeneutischen Eros nicht genug zu loben ist. Ein Name für diese Gegenbewegung ist Historismus. In einem Interview hat Luhmann einmal sich selbst beschrieben: 'Ich denke primär historisch'.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Durkheim, Emile:
Die Regeln der soziologischen Methode. - 4. Aufl. - Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1999. - 247 Seiten (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft ; 464) - EUR 12,00

Durkheim_RegelnIn diesem Klassiker der Soziologie, entwirft Durkheim das programmatische Bild einer zu schaffenden Wissenschaft des Sozialen. Deren Legitimität steht für Durkheim außer Frage: “In Wahrheit gibt es in jeder Gesellschaft eine fest umgrenzte Gruppe von Erscheinungen, die sich deutlich von all denen unterscheiden, welche die übrigen Naturwissenschaften erforschen”, schreibt er im ersten Kapitel. Das zweite Kapitel des Buches setzt sich titelgebend mit den Regeln zur Betrachtung der soziologischen Tatbestände auseinander, fußend auf Durkheims erster Grundregel: “Die erste und grundlegende Regel besteht darin, die soziologischen Tatbestände als Dinge zu betrachten.” Damit einher geht die Forderung, soziale Phänomene als Dinge und nicht als losgelöste Ideen zu charakterisieren: “Immer ist zum Gegenstand der Untersuchung eine Gruppe von Erscheinungen zu wählen, die zuvor durch gewisse äußere Merkmale definiert worden ist; in die gleiche Untersuchung sind alle Erscheinungen einzuschliessen, die der Definition entsprechen.” Durkheim nimmt in diesem 1895 erschienenen Werk Fragestellungen vorweg, die noch heute aktuell sind; ein Klassiker, der in keiner sozialwissenschaftlichen Handbibliothek fehlen sollte.

Weber, Max:
Soziologische Grundbegriffe. (Hrsg. J. Winckelmann) Stuttgart: UTB, 1995. - 94 Seiten - EUR 6,90

MaxWeber_SoziologischeGrundbegriffeIn diese “Soziologischen Grundbegriffe” sind Überlegungen eingegangen, die Weber im Zuge der Ausarbeitung seiner “verstehenden Soziologie” entwickelt hat und die in seinem Aufsatz “Über einige Kategorien der verstehenden Soziologie” aus dem Jahre 1913 zum ersten Mal Ausdruck gefunden haben. Mit der Neufassung dieser methodischbegrifflichen Betrachtungen nach dem ersten Weltkrieg in den “Soziologischen Grundbegriffen” beabsichtigte Weber, wie er in seiner “Vorbemerkung” dazu sagt, seinen Gedanken eine erweiterte, zudem tunlichst vereinfachte und möglichst leicht verständliche Fassung zu geben. Leserstimmen: “...weil Max Weber nun mal einer der wichtigsten deutschen Soziologen (vielleicht der wichtigste?) ist, sollte jeder, der sich ernsthaft mit der Soziologie beschäftigt, dieses Büchlein gelesen haben... Haarscharf hat Weber seine Begriffe definiert, und man muss sich auf Definitionen einlassen, die minutiös formuliert sind. Helfen tun dabei anschauliche Beispiele, die zum Beispiel den Unterschied zwischen Herrschaft und Macht erklären. Wenn man sich also auf seine Sprache einlässt und bereit ist, mitzudenken, dann wird das Lesen wirklich zu einer Entdeckung.”
 

Kaesler, Dirk / Vogt, Ludgera (Hrsg.):
Hauptwerke der Soziologie. Stuttgart : Kröner, 2000. - XVIII, 501 Seiten - EUR 24,60

    In Hauptwerke der Soziologie stellen ausgewiesene Fachleute insgesamt 107 Standardwerke vor, die schulbildend gewirkt und in der Regel weit über das Fach hinaus Bedeutung erlangt haben. Dazu zählen u.a. Karl Marx´ Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, Die Frühschriften und Das Kapital, Karl Mannheims Ideologie und Utopie, Theodor W. Adornos Soziologische Schriften, die mit Max Horkheimer verfasste Dialektik der Aufklärung sowie die mit weiteren Autoren vorgelegte Studien über Die autoritäre Persönlichkeit oder Graetano Moscas Elementi die Scienza Politika, darüber hinaus viele weitere Schlüsseltexte. Auch weniger kanonische Arbeiten mit soziologischem Einschlag sind von den Herausgebern ausgewählt worden, so etwa The Human Condition der Philosophin Hannah Arendt und Die Logik kollektiven Handelns des Ökonomen Mancur Olson. Alles in allem eine hervorragende Anthologie des soziologisch relevanten Schrifttums.

Treibel, Annette:
Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart. - Opladen. Leske + Budrich, 200. - 275 Seiten (Uni-Taschenbücher, Bd. ) - EUR 16,90

    Verlagsbeschreibung: Der Einführungskurs richtet sich an Studienanfänger an Universitäten und Fachhochschulen (insbesondere der Fächer Soziologie, Sozialwissenschaften, Sozialarbeit und Sozialpädagogik etc.). Auch in der gymnasialen Oberstufe soll der Einführungskurs Verwendung finden. Der Einführungskurs wird von vier zentralen Fragestellungen bestimmt: 1.) Wie wird in den einzelnen Phasen der Entwicklungen und von den einzelnen AutorInnen der Tatsache Rechnung getragen, daß die Gesellschaften, die Menschen miteinander bilden, in einem ständigen Prozeß der Veränderung sind (soziale Dynamik)? 2.) Wie werden gesellschaftliche Unterschiede erklärt, welche Legitimationen werden für soziale Ungleichheit geliefert? 3.) Wie wird mit dem Problem der Ideologie umgegangen, also mit der Tatsache, daß SoziologInnen ihre Aussagen unter jeweils zeittypischen Bedingungen formulieren? 4.) Wie ist der Zugang zur Praxis? Aus dem Inhalt: Makrotheorien: Luhmann, Habermas, Offe, Wallerstein, Beer, Bielefelder Ansatz. Mikrotheorien: Homans, Opp, Colemann. Ansätze zur Überwindung des Mikro-Makro-Dualismus: Habermas, Elias, Bourdieu, Beck, Giddens, Bilden, Hannoveraner Ansatz: Thürmer-Rohr, Hochschild.


Englischsprachige Werke

Giddens, Anthony:
Sociology. - 4th edn. (engl. Ausgabe) - London: Polity Press 2001 - 768 Seiten - ca. EUR 32

    Book DescriptionGidden_Sociology
    Sociology is the leading introduction in its field in the world today. The new fourth edition preserves, and further enhances, the book's striking qualities - its lucidity, liveliness, comprehensiveness and originality.

    Synopsis
    The fourth edition of "Sociology" preserves and further enhances the book's qualities - its lucidity, and comprehensiveness. In its original edition, the book incorporated a treatment of cutting-edge areas of the subject, such as the impact of globalization. The 4th edition comes to terms with the impact of the internet and the new economy. An analysis of these developments is fed into many of the chapters. The 4th edition also includes a diversity of new chapters, sections and topics. There are new chapters, for example, on poverty and social exclusion and on ecological problems. As with previous editions, the book maintains a strongly comparative orientation, with materials drawn from variety of different societies and cultures across the world. More emphasis has been given to sociological theory than in previous editions. The chapters specifically devoted to theory discuss classical figures but include treatment of recent authors such as Ulrich Beck, Manuel Castells as well as Anthony Giddens' own contribution to sociological theory. The book will be accompanied by a companion website, which will provide online support for users of "Sociology", both lecturers and students. From the site, lecturers will be able to download an instructor's manual and a variety of invaluable teaching aids, including powerpoint slides featuring maps, graphs and figures from the text and sets of sample essay questions and multiple choice questions for lecturer customization. Students will find chapter by chapter web links to important internet resources, on-line quizzes and competitions and a whole range of other learning facilities.

    About the Author
    Anthony Giddens is Director of the London School of Economics and Political Science. He was formerly Professor of Sociology and Fellow of King's College at the University of Cambridge.
    (amazon.de-Kurzbeschreibung (c) 2002 by Amazon.com/Amazon.de)

Bauman, Zygmunt / May, Tim:
Thinking Sociologically. - 2nd edition (engl. Ausgabe) - Oxford: Blackwell, 2001. - 248 Seiten - ca. EUR 27

BaumanMay_ThinkingIn this lucid, stimulating, and original book, Zygmunt Bauman and Tim May explore the underlying assumptions and tacit expectations which structure our view of the world. The authors elucidate key concepts in sociology: for example, individualism versus community and privilege versus deprivation. While charting a course through sociology's main concerns, Bauman and May also examine the applicability of sociology to everyday life. This is a completely revised and expanded edition that includes new materials on health and fitness, intimacy, time, space and disorder, risk, globalization, identity, organizations, and new technologies. It was written for the benefit and enjoyment of students, professional sociologists and social scientists, and everyone else interested in the dynamics and issues that structure everyday life. (amazon.de-Kurzbeschreibung (c) 2002 by Amazon.com/Amazon.de)
 

 

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