www.Literatur-Wissen.de: Ein Partner von amazon.de
 Startseite
 Lexika
 Studium
 Lit.geschichte
 Sprachwiss.
 Soziologie
 Interpretieren
 Fremdsprache
 Schule
 Geist+Wissen
 Belletristik

Deutsche Literatur
1900-1945
1945-1990

Neu:
Einführungen in die Philosophie: Große Denker verständlich gemacht!

Empfehlen Sie uns weiter! Einfach hier klicken und vier Linkempfehlungen verschicken!

 Die Geschichte Europas

Lektüre-
hilfen: hier
klicken!

Europäische Geschichte

 
Propyläen Geschichte Europas, 6 Bände, statt EUR 254,62 nur EUR 50,00
Propyläen Verlag Berlin 1998

propylaeneuropaDie sechsbändige Propyläen Geschichte Europas, fortgeschrieben bis zum gegenwärtigen Zusammenwachsen der europäischen Staaten, gilt als Standardwerk von allerhöchstem Rang. Führende Historiker zeichnen die Herausbildung der einzigartigen europäischen Kultur nach und schildern das jahrhundertlange Ringen der europäischen Mächte um die Vorherrschaft auf dem Kontinent und in der Welt. Eine faszinierende Bildungsreise und ein großartiges Lesevergnügen. Aus den Rezensionen: "Hier wird poitische Geschichte geschrieben, freilich im modernen Verstand, alsounter Einbeziehung der allgemeinen sozialen Daten, unter Berücksichtigung der bedeutenden kulturellen und religiösen Strömungen, unter sorgfältiger Verwertung literarischer und künstlerischer Zeugnisse." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Ein Verlagsunternehmen, dem Großartigkeit kaum abzusprechen ist." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)

Mark Mazower:
Der dunkle Kontinent: Europa im 20. Jahrhundert, 693 Seiten, EUR 12,90, Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2002

MazowerDunklerKontinentFesselnd geschrieben, jedoch nicht immer einfach für Leser ohne Vorkenntnisse, stellt Mazowers (zuerst auf Englisch unter dem Title "The dark continent" 1999 erschienen) nicht wie üblich Nationalgeschichten nebeneinander, sondern macht sich auf die Suche nach umfassenden, staatsübergreifenden Entwicklungslinien. Der Autor macht die durchaus verstörende These plausibel, dass die Geschichte Europas am Ende des 20. Jahrhunderts kein 'happy end' gefunden hat, weil die Gefährdung der liberalen Demokratie durch totalitäre Gegenentwürfe aus ihr selbst entstand und wieder entstehen kann.

 

Eric Hobsbawm:
HobsbawmImperialHobsbawmExtreme
Das imperiale Zeitalter, 1875-1914, Frankfurt 1995, 459 Seiten, EUR 14,95, Fischer Taschenbuch
Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, München 1995, 784 Seiten, EUR 16,50, dtv

Eric Hobsbawm, Grandseigneur der europäischen Geschichtsschreibung, kontrastiert in seinem Gesamtwerk die Geschichte des "langen" neunzehnten (1789-1914) und des "kurzen" zwanzigsten Jahrhunderts (1914-1990). Es geht ihm um die Ursprünge der Gegenwart in der Vergangenheit. Im Zentrum seiner Beschäftigung mit dem 19. Jahrhundert steht die Geschichte des Bürgertums, des Liberalismus und des Kapitalismus, während sein Band zum das 20. Jahrhundert -- welches Hobsbawm als "Zeitalter der Extreme" einstuft -- den Gegensatz von Kommunismus und Kapitalismus herausarbeitet. Hobsbawms umfassende Darstellung bezieht alle Aspekte des Lebens ein; als großer Sozialhistoriker nimmt er bewusst keine Verengung auf die politische Geschichte vor. Erfrischend ist der Schreib- und Präsentationsstil, wendet sich Hobsbawm doch explizit auch an "gebildete Nichthistoriker".

Walther L. Bernecker:
Europa zwischen den Weltkriegen 1914-1945, 570 Seiten, EUR 24,90, Stuttgart: Ulmer 2002

BerneckerEuropaDie umfassende Darstellung Walther Berneckers kann für sich Handbuchcharakter beanspruchen und themaitisiert den Charakter der Epoche ebenso wie die vielfältigen nationalstaatlichen Entwicklungen und Strukturprobleme der Zeit zwischen den Weltkriegen. Die ausführliche Darlegung des Forschungsstandes und bibliographischen Hinweisen machen das Buch auch zum ständigen Begleiter für Studierende, die sich auf diesen Abschnitt europäischer Geschichte konzentrieren wollen.

 

Hagen Schulze:
Phoenix Europa. Die Moderne. Von 1740 bis heute. Berlin: Siedler Verlag 1998, 544 Seiten, Preis: EUR 74,00 (5 Bd. Siedler Geschichte Europas)

PhoenixEuropaIn diesem Band, der Teil des ambitionierten Projekt einer "Geschichte Europas" des Berliner Siedler-Verlags ist, beschreibt Hagen Schulze konzise und vorurteilsfrei die europäische Geschichte seit 1740, wie sie auf politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene darstellt. In konzentrierter Form wird so deutlich, welches die treibenden Kräfte der europäischen Geschichte bis in die Gegenwart waren; eine Verklärung von Europa als Kulturraum und geistegeschichtliche Idee findet nicht statt. Aus den Rezensionen: "Der Zwang zur Konzentration, dem eine so weit gespannte Arbeit unterliegt, wirkt sich auf die Analyse der Frühstadien der Moderne nur günstig aus. Anekdotisches ist vermieden, eine Aufzählung der Ereignisse bleibt uns erspart, die sozialökonomischen Grundbedingungen der politischen Herrschaft und die Todesursachen des Absolutismus treten hervor." (Neue Zürcher Zeitung) "Das Buch wendet sich nicht an den Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb, sondern an ein historisch vorgebildetes Publikum. Es liefert keine neuen Forschungsergebnisse, sondern versucht, aus der immensen Stoff- und Faktenfülle eine 'europäische' Geschichte entstehen zu lassen. [...] Der Verfasser geht immer von allgemeineuropäischen Phänomenen aus, auf deren räumliche bzw. nationale Nuancierungen jeweils aufmerksam gemacht wird, und bietet dazu Vertiefungen nationalgeschichtlicher Aspekte [...]. Neben dem zu lösenden und gelösten Problem der Darstellung gelingt Schulze eine vorurteilsfreie und von einseitigen Gewichtungen weitgehend freie Erzählung." (W. Schmale, Univ. Wien)

Ilja Mieck:
Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit. Eine Einführung, Stuttgart: Kohlhammer 6. verb. Aufl. 1998, 350 Seiten, EUR 22,50

MieckNeuzeitDer Band vermittelt das notwendige Faktenwissen über die Zeit zwischen 1500 und 1789 und zeichnet sich durch seine konsequent gesamteuropäische Sichtweise aus, die neben den deutschsprachigen Ländern und Zentraleuropa auch die europäischen Randgebiete berücksichtigt. Sowohl Bevölkerungs- als auch Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte werden beschrieben; wichtig auch für das Verständnis der frühen Neuzeit die explizite Diskussion der Rolle der Religionsgeschichte. Einfach und verständlich geschrieben besticht der Band durch klare Argumentation; dank der eingängigen Präsentation lässt sich das Buch auch fürs Studium oder zur Prüfungsvorbereitung nutzen.


Elisabeth Fehrenbach:
Vom Ancien Régime zum Wiener Kongreß (Oldenbourg-Grundriß der Geschichte 12), 4. Aufl. München 2001, Oldenbourg Verlag, 320 Seiten, EUR 24,80

FehrenbachDer Band, Teil der Reihe "Oldenbourg-Grundrisse", gliedert sich in drei umfassende Teile: Darstellung, Forschungsübersicht, Quellen- und Literaturteil. Zusätzlich findet sich ein nützlicher Anhang mit Zeittafel, Personen- und Sachregister sowie Kartenmaterial. Die Autorin beschreibt aus sozial-, wirtschafts- und politikgeschichtlicher Perspektive die "Übergangszeit von 1789 - 1815" in Deutschland, England und Frankreich von der "Doppelrevolution" bis zur Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongreß. Der zweite Teil fasst die verschiedenen Interpretationsweisen der gegenwärtigen Forschung zu den dargestellten Entwicklungen bündig zusammen. Die ausführlichen Literatur- und Quellenangaben machen den Band zum idealen Studienbegleiter und sind auch für den interessierten Laien eine Anleitung zum "Weiterlesen".
 

IMPRESSUM

powered_by_www_gelfert_net