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Willkommen auf unseren Sonderseiten zur Leipziger Buchmesse 2004. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen einige Neuerscheinungen in diesem Frühjahr vor. Viel Vergnügen!

Essayistik/Belletristik  [mehr...]

Ransmayr: Gestaendnisse eines Touristen
Christoph Ransmayr: Geständnisse eines Touristen, 64 Seiten, geb., Fischer Verlag 2004, EUR 12,00.

Interviews werfen oft Fragen auf, die sich der Befragte nie oder ganz anders stellen würde. Dann wird eine Spielform des Erzählens zum Verhör. In den "Geständnissen eines Touristen" hat Christoph Ransmayr Gespräche, die im Interesse von Journalen wie Der Spiegel, Neue Zürcher Zeitung, New York- und London Times, Corriere della Sera oder Le Monde geführt wurden, in ein fiktives Verhör verwandelt, in dem nach Geschichte und Abenteuer, Politik, Literatur, Kritik, auch dem Verschwinden gefragt wird. Und stets antwortet ein Autor, der nicht als Schriftsteller, nicht als Dichter sprechen will, sondern lieber als Durchreisender, ja als gelassener, zorniger - oder ratloser Tourist.

Geschichte  [mehr...]

Hans-Dieter Gelfert: Typisch Amerikanisch. Wie die Amerikaner wurden, was sie sind - C.H. Beck, Oktober 2002 (Nachdruck 2004). 224 Seiten, gebunden. EUR 9,90.

Kleine Geschichte RusslandsNach seinem erfolgreichen Buch Typisch englisch. Wie die Briten wurden, was sie sind erklärt Hans-Dieter Gelfert nun die nationalen Eigentümlichkeiten der Amerikaner aus den Besonderheiten ihrer Bewußtseinsgeschichte heraus, um so ihr individuelles Verhalten und ihr kollektives Handeln für deutsche Leser verständlich zu machen. Das Buch betrachtet Schlüsselbegriffe der spezifisch amerikanischen Mythologie, untersucht Hauptmotive der amerikanischen Populärkultur und diskutiert Paradoxien, die das nationale Denken und Fühlen der Amerikaner charakterisieren. Gelferts lebendiges Buch über amerikanische Mythen und Obsessionen lädt ein zur (Wieder-)Entdeckung Amerikas.
Aus den Rezensionen:"... Hans-Dieter Gelferts Buch zu lesen ist ausgesprochen aufschlussreich, denn Gelfert bringt aus einer für die Thematik überaus bekömmlichen Distanz auf den Punkt, worin sich popuäre Klischeevorstellungen von tatsächlichen nationalen Eigenheiten unterscheiden. ... Auf weniger als 200 Seiten gelingt es Gelfert, ein Amerikabild zu schaffen, das auf grossem Kenntnisreichtum fusst und trotz seiner Knappheit keinerlei Tendenz zur Verallgemeinerung aufweist. Klug strukturiert und stringent in der Argumentation, widmet es sich schlaglichtartig den Mythen, Formkräften und der Kultur Amerikas." (Susanne Ostwald, Neue Zürcher Zeitung, 05.12.2002)
"Gelferts Beobachtungen stimmen." (Viola Schenz, Süddeutsche Zeitung, 06.12.2002)

Geschichte  [mehr...]

Wibke Bruhns
Wibke Bruhns: Meines Vaters Land. - Econ Verlag 2004. 360 Seiten, geb. - EUR 22,00

Am 26. August 1944 wird der Abwehroffizier Hans Georg Klamroth wegen Hochverrats hingerichtet. Jahrzehnte später sieht seine jüngste Tochter in einer Fernsehdokumentation über den 20. Juli Bilder ihres Vaters - aufgenommen während der Prozesse im Volksgerichtshof. Ein Anblick, der Wibke Bruhns nicht mehr loslässt. Wer war dieser Mann, den sie kaum kannte, der fremde Vater, der ihr plötzlich so nah ist? Die lange Suche nach seiner, ja auch ihrer eigenen Geschichte führt sie zurück in die Vergangenheit: Die Klamroths sind eine angesehene, großbürgerliche Kaufmannsfamilie und muten wie ein Halberstädter Pendant zu den Buddenbrooks an. Unzählige Fotos, Briefe und Tagebücher sind der Fundus für ein einzigartiges Familienepos.
DER SPIEGEL: "Bruhns sucht seit 25 Jahren nach der Wahrheit über ihren Vater, seit jener Nacht, in der sie ihn auf dem Video sah, wo er "so unendlich traurig und verloren" wirkte. Erst nach dem Tod ihrer Mutter 1987 konnte sie deren umfangreichen Nachlass sichten: eine ungewöhnliche Fülle von Tagebüchern, Briefen, Ahnentafeln, Dokumenten aller Art. In ihrer weit verzweigten Verwandtschaft bat sie um zusätzliches Material. Hauptsächlich aus diesen Dokumenten setzt die Autorin nun das Bild ihrer Familie und die Konturen ihres Vaters zusammen ­ und aus ihren Vermutungen und Kommentaren."

Geschichte  [mehr...]

Haffner: Das Leben der FussgaengerSebastian Haffner: Das Leben der Fußgänger - Hanser Verlag, 2004. 376 Seiten - EUR 23,50

Der andere Haffner: Als junger Feuilletonist berichtete er über Leben und Lebensgefühl der 30er Jahre. Komische Glossen stehen neben Reiseskizzen, Kindheitserinnerungen und skeptischen Betrachtungen über moderne technische Errungenschaften. Und wer genau liest, wird immer wieder Hinweise finden auf Haffners sicheres Gespür für die Katastrophe, auf die Deutschland in diesen Jahren zusteuerte.

Belletristik [mehr...]

Murakami: Kafka am StrandHaruki Murakami: Kafka am Strand. Roman - DuMont 2004. 500 Seiten, gebunden. - EUR 24,90

Kafka am Strand ist der ungewöhnlichste Entwicklungs- und Liebesroman, den wir bisher von Japans Kultautor gelesen haben: zeitlos und ortlos, voller Märchen und Mythen, zwischen Traum und Wirklichkeit – und dabei voller Weisheit. Kafka am Strand ist in Japan seit seinem Erscheinen ein Bestseller. In Deutschland wird die erste Übersetzung erscheinen.
„Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben. Wenn ich alles der Reihe nach erzähle, brauche ich dafür wahrscheinlich eine Woche. Wenn ich stattdessen zunächst nur die wichtigen Punkte aufführe, dauert es ungefähr genauso lange. Das klingt vielleicht wie der Beginn eines Märchens. Aber es ist kein Märchen. In keinem Sinne.“
Der Erzähler dieser Zeilen heißt Kafka Tamura und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres, entlang an den Ufern des Bewusstseins. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. „Kafka am Strand“ heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und „Kafka am Strand“ heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit den ihren und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.

Aus den Rezensionen: "Murakami verschmilzt Moderne und Märchen, Mythos und Fantasy. Er schafft es, westlichen Individualisierungswunsch und fernöstliche Ganzheitlichkeit miteinander zu versöhnen, Freiheit und Notwendigkeit zugleich zu propagieren. Seine Figuren heben sich als einzelgängerische Sinnsucher von der Masse ab und sind doch jederzeit eingebunden in ein unbegreifliches Schicksal. Dadurch gibt es bei Murakami einen Horizont, in den das Leben eingebettet ist. " (J. Magenau, FAZ)

Auswahl und Zusammenstellung: (c) 2004 Literatur-Wissen.de
Texte: amazon.de-Kurzbeschreibungen (c) 2004 Amazon.de
Diese Sonderseite: 25. März 2004

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